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ZetaTalk: Asteroiden Ablenken
Anmerkung: geschrieben am 15. Jul 1996.
Vor kurzem haben die Medien und Internetforen die Bevölkerung vor der Präsens dessen gewarnt, was als Beinahekollisionsasteroid bezeichnet wird. Diskussion erfolgte darüber, wie man sie ablenkt, wenn sie drohen sollten, auf die Erde zu schlagen, als ob Ablenkung möglich wäre. Hat Menschheit nun die Mittel, um solche großen, sich schnell bewegenden Objekte abzulenken? So eine Ablenkung würde ein präzises platziertes Explosionsgerät von genügender Stärke erfordern, um den Asteroiden zu vaporisieren. Desintegration wäre erforderlich, weil, Ablenkung im Weltraum nicht möglich ist. Diese Aussage wird auf vehemente Einwände treffen, insbesondere von dem Arm des Establishments, der nur danach sucht, Panik in der Bevölkerung abzulenken. Es ist keine Kollision mit einem Asteroiden, der in Kürze die Erde verwüsten wird, es ist die Passage des Monsters, des 12ten Planeten, das immer dichter heranzieht. Auch wird die Ablenkung des Schutts im Schweif dieses gigantischen Kometens nicht möglich sein - Brocken so groß wie Trucks, die bei Gelegenheit auf die Erde donnern und das Pfeffern von rotem Staub und Kies. Ablenkung dieser wenigen Brocken ist auch nicht möglich, da sie eingehüllt sind im wirbelnden Staub des Schweifes, und nur sichtbar sind genau vor Einschlag.
Ablenkung großer Objekte, die sich im Weltraum bewegen oder auf die Erde plumpsen, muss mehrere Probleme addressieren.
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Das Objekt bewegt sich gerade, weil es in einer Gravitationsanziehung gefangen ist. Dies dürfte im tiefen Weltraum nicht der Fall sein, aber innerhalb des Sonnensystems ist dies ganz sicher der Fall. Wenn ein Asteroid auf die Erde zu eilt, dann ist es bestenfalls eine verzögernde Aktion, wenn man ihn ein Bisschen zur Seite stößt oder gar zeitweise seine Bewegung stoppt. Der Asteroid wird seinen Pfad wiederaufnehmen, da die Faktoren, die den Pfad beeinflussten, in erster Linie immer noch da sind.
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Zu versuchen, den Asteroiden anzuvisieren, so dass er in den Ozean fällt, hat das Potential, Sachen schlimmer zu machen, nicht besser. Ungleich den geflügelten Weltraumshuttels, die ihren Abstiegspfad an präzisen Punkten starten können und sich vorhersagbar verhalten, nehmen Asteroiden keine Anweisungen an, und antworten auch nicht auf Kontrollen. Sie sind seltsam gestaltet, ihre Gestalt eine unbekannte Variable. Sie mögen oder mögen nicht wild brennen, ein Faktor von erhitzter Luft, der nicht bekannt ist. Sie mögen kreisen oder abstürzen, abhängig von ihrem Gewicht oder ihrer Größe, mehr unbekannte Variablen. Daher könnte es sich als Desaster erweisen, zu versuchen, sie zu lenken. Uups, er stürzte genau auf das Pentagon!
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Eine Atomexplosion, die auf der Oberfläche eines Objektes im Weltraum in Gang gesetzt wurde, hätte minimalen Effekt, da die Explosion in alle Richtungen auf einmal expandieren kann. Atomexplosionen auf der Erdoberfläche sind eine unwiderstehliche Kraft, die auf ein unbewegbares Objekt treffen - die Erde! Wo die Explosion nach oben oder draußen in die Atmosphäre expandieren kann, ist da nur eine Luftturbolenz. Der Teil der Explosin, der auf der Landseite ist, oder im Falle einer Untergrundexplosion eingekapselt ist, ist zwischen einem Fels und einem heißen expandieren Platz.
Die Explosion wird in die Gesteinsschicht hinein-gezwungen durch das sich weiterhin ausdehnende Zentrum der Explosion. Solider Fels, der von Atomexplosionen auf der Erdoberfläche vaporisiert wird, kommt dem Schaden nicht gleich, der von einem oder gar mehreren atomaren Geräten auf der Oberfläche eines Asteroiden gemacht werden würde. Alle Teile einer Explosion bewegen sich schnell raus in das Weltall, und daher ist der Asteroid in sicherer Ferne, bevor die Atomwaffe wirklich in Gange kommt. Ein Feuerwerkskörper. Eine Mücke. Ein Niesen. Und der Asteroid schreitet auf seinem Weg voran, nachdem er nur momentan an die Seite getreten ist, um das alberne Experiment der Menschheit zu vermeiden.
All der plötzliche Aufschwung im Gerede über die Gefahren, die Asteroiden darstellen, und all das Gerede in den späten 1990ern über das Aufleben lassen des Star-Wars-Programmes, um diese Bedrohung zu addressieren, ist nicht, weil etwas tatsächlich getan werden kann. Aus Mangel am Machen von praktischen Plänen, um die kommende Polverschiebung zu überleben, während sie auf der Oberfläche der Erde hocken, hat Menschheit keine Optionen, und jene im Establishment, die für Asteroidenablenkungsmöglichkeiten werben, wissen dies. Sie kaufen sich einfach selber Zeit, indem sie den Punkt, wo Panik in der Bevölkerung erhitzt wird, so weit wie mölich drücken. Hoffentlich wird der Panikknopf nicht gedrückt, bis jene Mitglieder des Establishments sicher weg sind in ihren gut bestückten Enklaven, und dann sei der Rest der Menschheit verdammt, dem versichert worden ist, dass ihre Regierung sie schützen kann.
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